
protectAlps - Erfassung chemischer Stressoren zum Schutz der alpinen Biodiversität mit Schwerpunkt Insekten
Artikel-Nr. lfu_all_00183
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Studien belegen den Rückgang von Insekten in der Artenvielfalt, in der Häufigkeit und in der Biomasse. Als Hauptursache gilt der Habitatverlust durch Landnutzungsänderungen. Aber auch in entlegenen Gebieten mit geringem menschlichem Einfluss, wie den Alpen, ist ein negativer Trend zu beobachten. Dort stellen ferntransportierte und schwer abbaubare Schadstoffe und Schwermetalle eine mögliche Bedrohung für Insekten dar. Diese stehen im Verdacht sich im Körper anzureichern und toxisch im Organismus zu wirken. Im Rahmen des INTERREG-A-Projekts „protectAlps“ konnten chemische Stressoren im Körper von alpinen Insekten erstmalig nachgewiesen werden und es konnte gezeigt werden, dass sich mögliche Auswirkungen auf die Fitness ergeben.
Ein weiterer Schwerpunkt der Studie lag auf der Messung von Stickstoffeinträgen, die zu Veränderung der Vegetation führen und somit das Nahrungsangebot für Insekten beeinflussen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Studie lag auf der Messung von Stickstoffeinträgen, die zu Veränderung der Vegetation führen und somit das Nahrungsangebot für Insekten beeinflussen.
Bayerisches Landesamt für Umwelt
2026
2026
84 Seiten
AbschlussberichtJaJaJa
7,7 MBJa