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Wildtierkorridore in Bayern

Artikelbild - Wildtierkorridore in Bayern

Konzept zur Erhaltung und Wiederherstellung von bedeutsamen Wildtierkorridoren an Bundesfernstraßen in Bayern


Artikel-Nr. lfu_nat_00119
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Die Zerschneidung der Landschaft durch überörtliche Verkehrsinfrastruktur (Autobahnen, Bundesstraßen) hat erhebliche negative Folgen für die Tierwelt. Beispielsweise werden die Ausbreitungsmöglichkeiten behindert, Sommer- und Winterlebensräume getrennt oder die Mortalität erhöht.
Das Konzept ermittelt anhand der Ziel- und Leitarten Rothirsch und Luchs aus landesweiter Sicht mögliche Wanderwege zwischen den Wildtierlebensräumen und bewertet diese. Darüber hinaus analysiert es die Durchlässigkeit der vierstreifigen Bundesfernstraßen an den Kreuzungspunkten mit den Wildtierkorridoren. Aus diesen Grundlagen wird ein Handlungskonzept für die Sicherung und ggf. Wiederherstellung des Biotopverbundes für große Wildtiere erarbeitet, das u. a. die Errichtung von Wildquerungshilfen vorsieht.
Die Anhänge enthalten detaillierte Analysen der relevanten Autobahn- und Bundesstraßenabschnitte mit Vorschlägen für die Lage von Querungshilfen. Die Übersichtskarte "Wildtierlebensräume, Wildtierkorridore und Querungsmöglichkeiten für große Säugetierarten an Bundesfernstraßen in Bayern) fasst alle wesentlichen Ergebnisse für ganz Bayern zusammen.
Die PDF-Dateien Teil 2 bis 5 enthalten die Anhänge sowie die Übersichtskarte:
  • PDF Teil 2: Streckenanalysen - Beurteilung für die A3, A6, A7, A8
  • PDF Teil 3: Streckenanalysen - Beurteilung für die A9, A70, A71, A72, A73 (mit B4 südlich Coburg), A92
  • PDF Teil 3: Streckenanalysen - Beurteilung für die A93, A95 (mit B2 südlich Eschenlohe), A96, A980 / B12n, B2, B17, B469
  • PDF Teil 5: Übersichtskarte

Bayerisches Landesamt für Umwelt 2008 2008 165 Seiten Broschüre 978-3-940009-90-6JaJa 3,4 MB 3,9 MB 3,7 MB 4,0 MB 7,7 MB